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5G sorgt für steigenden Bedarf an Gallium und Germanium

November 2019 | Innovationen

Mann arbeitet an 5G-Funkmast

Derzeit arbeitet das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik (IAF) im Rahmen des Projekts 5G GaN2 an energieeffizienter und leistungsstarker 5G-Technologie auf Gallium-Nitrid-Basis. Gallium, hier als Halbleiterverbindung Gallium-Nitrid, ist ein idealer Hochfrequenz-Leistungsverstärker und soll in 5G-Funkmasten zum Einsatz kommen. Das macht Gallium so relevant für den Ausbau des 5G-Netzwerkes weltweit und damit den technologischen Fortschritt. Reuters berichtet: „5G gilt als Schlüssel für Zukunftstechnologien wie das autonome Fahren, virtuelle Realität und Industrie 4.0.“

Für den Auf- und Ausbau des 5G-Netzes werden Unmengen neuer Funkmasten gebraucht – und um die Masten zu verbinden, ein flächendeckendes Glasfasernetz. Hier hat Deutschland noch erheblichen Nachholbedarf, die große Bauphase läuft erst an. Germanium sorgt in Glasfasern für schnelle und fehlerfreie Datenübertragung. Zwei Innovationen also, die den Bedarf an den Technologienmetallen Gallium und Germanium steigen lassen dürften.

Quellen: reuters.com & iaf.fraunhofer.de

Mann arbeitet an 5G-Funkmast

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