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Chinas Metallproduktion erholt sich bereits

März 2020 | Markt

Containerschiff

Zehn bis zwanzig neue Fälle des COVID-19-Virus werden aktuell täglich in China gemeldet. Damit hat sich die Lage beim wichtigsten Lieferanten für Seltene Erden und Seltenerd-Produkte schneller entspannt als erwartet. Die Stahlproduktion etwa soll Berichten zufolge momentan 80 Prozent des Niveaus vor der Krise erreichen. Aber auch sonst erholt sich die Wirtschaft des 1,3-Milliarden-Einwohner-Landes rasch. Einschränkungen für Materialtransport gibt es keine mehr. Auch der gefallene Ölpreis befeuert den Boom. Einzig eine zweite Krankheitswelle könnte dem raschen Aufschwung noch einmal einen Dämpfer verpassen.

Spannend dürfte in den nächsten Wochen die Frage werden, wie stark das Corona-Virus die Märkte Europas, der USA und Japans schädigt. Die Aktienkurse dort sind in den letzten Tagen massiv gefallen, Anteile von Minengesellschaften sind besonders stark betroffen. Die Preise für Metalle hingegen sind seit Jahresbeginn nur moderat gefallen. Auch jetzt stürzen sie nicht ab, der Preis für Terbium steigt sogar leicht. Unklar ist, ob das auch in den nächsten Wochen und Monaten so bleibt – wenn China zwar produziert, aber keine Abnehmer findet. Beim Rhenium, das zu großen Teilen für Flugzeug-Triebwerke gebraucht wird, zeigt sich eine ähnliche Entwicklung bereits: Der Preis für Rhenium sinkt seit einigen Tagen spürbar.

Quellen: roskill.com, spglobal.com

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