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Wasser im Tank dank neuer Brennstoffzelle?

Mai 2020 | Hintergrund

Brennstoffzelle

Brennstoffzellen gelten als Alternative zu elektrischen Antrieben mit Batterien. Als Treibstoff benötigen sie Sauerstoff und Wasserstoff. Letzterer ist nur schlecht komprimierbar und entsprechend aufwändig sind Transport und Lagerung. Versuche, den Wasserstoff erst im Fahrzeug herzustellen, und damit nur Wasser tanken zu müssen, scheiterten bislang. Forscher der Chinesischen Akademie der Wissenschaften konnten nun erste Erfolge verzeichnen: In einer Salzwasserlösung ließen sie eine Aluminiumplatte mit einer Legierung aus Gallium, Indium, Zinn und Wismut reagieren. Dabei entstanden Aluminiumhydroxid – und Wasserstoff.  

Das Gerät zur Wasserspaltung passt problemlos in ein Fahrzeug und lieferte in ersten Versuchsreihen zuverlässig Wasserstoff. So ließen die Forscher aus China mit 80 Milliliter Salzwasser eine LED über eine Stunde lang leuchten. Das Verfahren ist von der Marktreife allerdings noch Jahre entfernt und auch noch nicht völlig problemfrei: „Eine saure oder alkalische Lösung kann das Nebenprodukt Aluminiumhydroxid auflösen, verursacht aber auch Probleme durch Korrosion und Verunreinigungen“, so die Forscher. Sollten diese Hindernisse aber aus dem Weg geräumt sein, wären Brennstoffzellen-Fahrzeuge und sogar tragbare Aggregate mit Wassertank denkbar.

Quellen: scinexx.de, scitation.org

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